Der Hund, der gotischen Füßen dient Lucia HaycockIch sitze im Sessel, Beine hochgelegt, und blicke auf dich hinab. Die High Heels und die kleinen Socken sind nur der Anfang, kaum mehr als eine kurze Pflicht. Ein Kuss auf die Absätze, ein Hauch gegen die Socken, dann ziehe ich sie aus. Was zählt, sind meine nackten Füße.Ich halte sie dir hin, warm, feucht, noch gezeichnet vom Tragen. Du leckst jeden Zeh einzeln, von der Spitze bis zum Ansatz. Jeden Zwischenraum, tief und gründlich. Die Sohlen, die Fußballen, die Fersen, die Seiten. Du nimmst den Schweiß von meiner Haut, leckst ihn auf, bleibst daran, bis mein Duft in dir sitzt. Ich bewege meine Füße langsam über dein Gesicht, drücke eine Sohle fest auf Mund und Nase, lasse dich atmen, dann lasse ich dich wieder lecken. Die Kette in meiner Hand erinnert dich daran, dass du dich nicht zurückziehen darfst.In dieser Sitzung bist du für mich kein Mann. Du bist mein Fußsklave. Mein Hund. Die gotische Herrin sitzt über dir im Sessel, ruhig, überlegen, in Schwarz gekleidet, die Leine locker oder straff, je nach meiner Laune. Du gehörst dort unten hin, an meine nackten Füße. Du atmest mich, du leckst mich, du wartest auf den nächsten Ruck an deinem Halsband.Unsere Beziehung ist klar und ohne Illusion. Ich herrsche. Du dienst. Ich gebe dir meine Füße, und du nimmst sie wie Nahrung. Kein Widerspruch, keine Würde, nur Gehorsam. Wenn ich an der Kette ziehe, kommst du näher. Wenn ich sie lockere, bleibst du trotzdem. Du leckst, weil ich es will, und du bleibst, weil du mein Hund bist.Solange ich im Sessel sitze und die Leine in der Hand halte, gehörst du nicht dir selbst. Du gehörst meinen nackten Füßen. Du bist der fußleckende Hund von Herrin Lucia Haycock und genau das sollst du auch bleiben.
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